8 Möglichkeiten, Ihre Privatsphäre unter macOS zu schützen

  1. Gerätesperre

    Um zu verhindern, dass jeder, der physischen Zugriff auf das Gerät hat, auf Ihre persönlichen Daten auf Ihrem Gerät zugreifen kann, müssen Sie es mit einem starken Passwort schützen. Das richtige Passwort sollte Zahlen, Klein- und Großbuchstaben sowie Symbole enthalten. Das Passwort sollte idealerweise 15 oder mehr Zeichen lang sein, aber das Minimum beträgt mindestens 10.

    Bei MacBooks können Sie Touch ID verwenden, genau wie bei einem iOS-Gerät. Sie können sich dann einfach und schnell mit nur einem Fingerabdruck am Gerät anmelden und das Passwort dient als Backup-Zugangsmöglichkeit.

    Das Passwort legen Sie unter Systemeinstellungen → Sicherheit → Allgemein fest.

    Um die Sicherheit zu erhöhen, legen Sie auch fest, dass für Systemänderungen die Eingabe des Administratorpassworts erforderlich ist. Dadurch wird verhindert, dass nicht autorisierte Anwendungen Systemänderungen vornehmen. Diese Änderung nehmen Sie unter Systemeinstellungen → Sicherheit → Allgemein → Weitere Optionen vor.

  2. Sicherheitseinstellungen

    Sehen Sie sich in den Systemeinstellungen → Sicherheit → Datenschutz den Zugriff einzelner Anwendungen auf die Gerätedienste an.

    Beginnen Sie mit Ortungsdiensten. Deaktivieren Sie hier alle Standortberechtigungen für Apps, die Sie nicht verwenden oder benötigen.

    Ein weiterer Punkt zu Überprüfung ist der Zugriff auf Kontakte, Kalender und Erinnerungen. Entfernen Sie hier wie bei den Ortungsdiensten den Zugriff auf alle Anwendungen, die diese sensiblen Daten nicht benötigen.

    Die letzten in diesem Teil der Einstellungen sind Analyse und Verbesserung. Deaktivieren Sie auf dieser Registerkarte die Freigabe von Mac-Analysen und teilen Sie Daten mit Anwendungsentwicklern.

    Die letzte Einstellung, die Sie vornehmen sollten, um die Privatsphäre Ihres Mac zu erhöhen, ist das Deaktivieren der Freigabe. Deaktivieren Sie unter Systemeinstellungen → Freigaben alle einzelnen Freigaben, die Sie nicht verwenden oder derzeit nicht benötigen.

  3. Verschlüsselung

    Um das Auslesen Ihrer Daten vom Gerät im Falle eines Diebstahls eines ausgeschalteten oder gesperrten Computers zu verhindern, verschlüsseln Sie die Festplatte. Sie können ganz einfach in Systemeinstellungen → Sicherheit → FileVault verschlüsseln.

  4. Softwareupdate für macOS

    Wichtig sind Systemupdates, die neben dem reibungslosen Betrieb des Gerätes oft auch die identifizierten Sicherheitsrisiken patchen. Wenn Sie das Gerät nicht aktualisieren, riskieren Sie unnötige Risiken, da Hacker diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch ausnutzen können, also zögern Sie nicht mit der Aktualisierung.

    Sie können auch manuell nach Systemupdates suchen. Apple-Logo → Systemeinstellungen → Software-Update. Sie können hier auch die automatische Update-Überprüfung aktivieren.

  5. Firewall

    Firewalls werden verwendet, um illegalen Datenverkehr zu blockieren, der ein Risiko für Ihre Privatsphäre und Sicherheit darstellen kann. Sie stellen die Firewall auf Ihrem Gerät ein: Systemeinstellungen → Sicherheit → Firewall. Wenn Sie maximale Kontrolle wünschen, können Sie die Anwendungen auswählen, denen der Zugriff durch die Firewall gewährt wird.

  6. Browser

    Für den Zugriff auf die Website wird der Browser verwendet. MacOS bietet Safari als Basis an. Brave eignet sich für mehr Privatsphäre und das Blockieren von Anzeigen und Tracking-Elementen. Darüber hinaus beschleunigt Brave das Laden von Inhalten. Brave ist kostenlos und bietet im Vergleich zu klassischen Browsern mehr Sicherheit und Privatsphäre beim Surfen im Internet. Brave wird ähnlich wie Chrome verwendet, bietet jedoch den Vorteil größerer Privatsphäre.

  7. VPN macOS

    VPN wird verwendet, um die Privatsphäre bei der Verbindung mit dem Internet zu erhöhen. Das VPN ändert die IP-Adresse, die die Website sieht, sodass sie Ihren tatsächlichen Standort nicht finden kann. Darüber hinaus können Sie die mit Ihrem Standort verbundene Sperrung umgehen, indem Sie sich über Server in anderen Ländern verbinden. Mit einem VPN können Sie beispielsweise auf Streaming-Dienstinhalte für andere Länder zugreifen.

    Der VPN-Schutz verschlüsselt zudem alle ins Internet übertragenen Daten und schützt sie so auch in ungesicherten WLAN-Netzwerken vor Hackern. Es ist großartig in Kombination mit Antivirenschutz, weshalb einige Antivirenunternehmen auch vorteilhafte Pakete anbieten, die VPN-Dienste und Antivirenschutz beinhalten.

  8. Antivirenschutz macOS

    Mac-Geräte werden aufgrund ihrer geschlossenen Plattform auch ohne Zusatzprogramme oft als sicher bezeichnet. Es stimmt jedoch nicht, dass Hacker nicht auf diese Geräte abzielen. Aus diesem Grund ist es eine gute Idee, sich vor bösartigem Code zu schützen, der Ihr Gerät beschädigen und sensible Daten stehlen könnte.

    Antivirenprogramme schützen Sie vor den meisten Hackerangriffen. Keine Sicherheit ist 100%, aber mit Antivirenschutz haben Sie eine bessere Chance, sie zu verteidigen. Avast oder ESET sind hochwertige Antivirenprogramme, die wir empfehlen können.

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